Mindestlohn 2027
14,60 € je Stunde
Ab 1. Januar 2027 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 14,60 Euro brutto je Zeitstunde – 0,70 Euro mehr als 2026 (13,90 €). Die Minijob-Grenze steigt mit: 633 Euro im Monat.
Mindestlohn 2027 im Monat
| Wochenstunden | Stunden im Monat | Monatslohn brutto | Jahr brutto |
|---|---|---|---|
| 10 Stunden | 43,33 | 632,67 € | 7.592,00 € |
| 15 Stunden | 65,00 | 949,00 € | 11.388,00 € |
| 20 Stunden | 86,67 | 1.265,33 € | 15.184,00 € |
| 25 Stunden | 108,33 | 1.581,67 € | 18.980,00 € |
| 30 Stunden | 130,00 | 1.898,00 € | 22.776,00 € |
| 35 Stunden | 151,67 | 2.214,33 € | 26.572,00 € |
| 38,5 Stunden | 166,83 | 2.435,77 € | 29.229,20 € |
| 40 Stunden | 173,33 | 2.530,67 € | 30.368,00 € |
Gerechnet mit 13/3 ≈ 4,33 Wochen je Monat. Brutto, vor Steuern und Sozialabgaben.
Liegt ein Lohn über dem Mindestlohn?
Monatslohn und vereinbarte Wochenstunden eingeben – der Rechner zeigt den Stundenlohn und vergleicht.
Gerechnet im Browser, nichts wird gesendet. Überstunden zählen mit: Wer regelmäßig länger arbeitet, als bezahlt wird, rutscht schnell unter den Mindestlohn.
Minijob 2027: 633 Euro
Die Minijob-Grenze ist an den Mindestlohn gekoppelt: Mindestlohn × 130 ÷ 3, auf volle Euro aufgerundet (§ 8 Abs. 1a SGB IV). 2027: 14,60 × 130 ÷ 3 = 632,67 → 633 Euro. Zum Mindestlohn sind das höchstens 43,4 Stunden im Monat, gut zehn je Woche. Wie viele Stunden bei Ihrem Stundenlohn gehen, rechnet der Minijob-Rechner.
Mindestlohn heißt Aufzeichnungspflicht
Für Minijobber und für Branchen wie Bau, Gastronomie, Gebäudereinigung oder Spedition gilt § 17 Abs. 1 MiLoG: Arbeitgeber müssen „Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre … aufzubewahren“. Fehlen die Aufzeichnungen, kann die Finanzkontrolle Schwarzarbeit nicht prüfen, ob der Mindestlohn gezahlt wurde – und das Bußgeld trifft den Arbeitgeber.
Genau das erledigt irot Time: Beginn, Ende und Pausen werden beim Stempeln erfasst, die Liste für die Prüfung steht jederzeit bereit – bis 3 Mitarbeiter kostenlos.
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Mindestlohn 2027?
14,60 Euro brutto je Stunde, ab 1. Januar 2027 (§ 1 Nr. 2 der Fünften Mindestlohnanpassungsverordnung). Das sind 0,70 Euro mehr als 2026.
Wie viel verdient man 2027 mit Mindestlohn im Monat?
Bei 40 Stunden pro Woche rund 2.530,67 Euro brutto, bei 38,5 Stunden 2.435,77 Euro – gerechnet mit 13/3 Wochen je Monat, wie in der Lohnabrechnung üblich.
Wie hoch ist die Minijob-Grenze 2027?
633 Euro im Monat. Sie folgt dem Mindestlohn: Mindestlohn mal 130, geteilt durch 3, auf volle Euro aufgerundet (§ 8 Abs. 1a SGB IV) – das entspricht zehn Wochenstunden zum Mindestlohn.
Wie viele Stunden darf ein Minijobber 2027 arbeiten?
Zum Mindestlohn höchstens 43,4 Stunden im Monat, damit 633 Euro nicht überschritten werden. Wer mehr als den Mindestlohn bekommt, entsprechend weniger. Gelegentliches Überschreiten in höchstens zwei Monaten eines Zeitjahres ist unschädlich (§ 8 Abs. 1b SGB IV).
Müssen Arbeitgeber die Arbeitszeit von Minijobbern aufzeichnen?
Ja. § 17 Abs. 1 MiLoG verpflichtet Arbeitgeber von geringfügig Beschäftigten und in den Branchen des § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes, „Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre … aufzubewahren“. Ausgenommen sind nur Minijobs in Privathaushalten (§ 8a SGB IV).
Quellen: § 1 Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung (MiLoV5): „Der Mindestlohn beträgt 1. ab 1. Januar 2026 13,90 Euro brutto je Zeitstunde, 2. ab 1. Januar 2027 14,60 Euro brutto je Zeitstunde.“ (amtlicher Text); § 17 MiLoG; § 8 Abs. 1a und 1b SGB IV – alle gelesen am 30.10.2026 auf gesetze-im-internet.de. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.